Autobahn A4 Rzeszów Ost-Jarosław
Der Abschnitt Rzeszów Ost – Jarosław der Autobahn A4 wurde von einem Konsortium bestehend aus Budimex und Strabag gebaut. Die Auftragsarbeiten umfassten den Bau der Autobahn A4 mit der dazugehörigen Infrastruktur (Technik, Bauwerke und Bauausrüstung) auf dem Abschnitt von km 581+263,44 bis km 622+463,44, d.h. auf einer Länge von 41,2 km. Auf dem Höhepunkt der Investition waren etwa 600 Arbeiter, Bediener, Fahrer, etwa 190 Mitarbeiter der technischen Überwachung und etwa 350 Ausrüstungseinheiten (einschließlich Bediener) an den Arbeiten beteiligt. Die Fläche der Autobahn (647 ha) entspricht der Fläche von ca. 774 Fußballfeldern, und die Böschung der Hauptstraße von 8.000.000 m3 (davon ca. 500.000 m3 im Rahmen der Baufortsetzung) beträgt ca. 560.000 mit Böschungsmaterial gefüllte Autos, die hintereinander angeordnet eine Warteschlange mit einer Gesamtlänge von ca. 7.600 km bilden würden.
Die Autobahn, die den größten Teil des Transitverkehrs von DK 4 übernimmt, wird deren Kapazität verbessern, was besonders für die umliegenden Ortschaften wichtig ist. Weniger Verkehr erhöht die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern, verringert aber auch das Unfallrisiko. Darüber hinaus wird es den Zustand der Umwelt erheblich verbessern, m.in. dank Tierübergängen, der Bepflanzung von Schutzgrün oder einem dichten Regenwasserabflusssystem.
Die Autobahn A4, die sich im 3. Transeuropäischen Verkehrskorridor befindet, ist Teil der Strecke, die von Westeuropa in Richtung Ukraine führt. Die Straße verläuft vom Grenzübergang zu Deutschland in Jędrzychowice über m.in. Wrocław, Opole, Katowice, Krakau, Tarnów, Rzeszów bis zum Grenzübergang zur Ukraine in Korczowa. Die Hauptaufgabe der Autobahn ist es, eine schnelle und effiziente Anbindung des internationalen Verkehrs in Ost-West-Richtung zu gewährleisten. Die Gesamtlänge der Autobahn A4 in Polen beträgt ca. 670 km.