Budimex hat eine 32,5 km lange Gaspipeline gebaut, die sich in zwei Gemeinden befindet: Zawonia und Długołęka in der Woiwodschaft Niederschlesien. Der Auftrag umfasste auch den Bau von Absperr- und Entlastungssystemen, Zufahrtsstraßen und neuen Stromanschlüssen für die Anlagen. Der Bau der Gasleitung war aufgrund ihrer Lage im Natura-2000-Gebiet eine große technische und organisatorische Herausforderung. Daher hat Budimex auch darauf geachtet, wertvolle Naturflächen zu schützen, indem m.in zum Beispiel die HDD-Richtbohrtechnik einsetzt.
Die Investition befindet sich auf dem Abschnitt vom Absperr- und Entlastungskomplex Czeszów bis zur Anschlussstelle Kiełczów. Der Vertrag wurde im Rahmen des Baus der Gaspipeline an der polnischen Grenze (Lasów) – Taczalin – Radakowice – Gałów – Wierzchowice und der für ihren Betrieb erforderlichen Infrastruktur umgesetzt. Der Bau der Gaspipeline Czeszów-Kiełczów ist ein wichtiger Baustein zur Stärkung der Energiesicherheit Polens. Zusammen mit anderen Gaspipelines, die in Niederschlesien gebaut wurden, ermöglicht sie den Transport erhöhter Gasmengen im Fernleitungsnetz und ist Teil des Nord-Süd-Korridors. Die Bedeutung dieser Investition wird durch die Tatsache belegt, dass die Europäische Kommission ihr den Status eines „Vorhabens von gemeinsamem Interesse“ verliehen hat.