26.08.2019

Budimex arbeitet an einer innovativen Technologie im Energiesektor

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Ein Konsortium, bestehend aus Vertretern der Budimex SA, des Instituts für Energietechnik-Forschungsinstitut und des Mostostal Krakau, arbeitet an einem innovativen Projekt mit dem Namen: SeNeX. Die Technologie soll die Reduzierung der Schadstoffemissionen aus der Verbrennung von Steinkohle in MCP-Rostkesseln gewährleisten, die in der Energiewirtschaft eingesetzt werden
in Polen. 

Dies ist ein weiteres innovatives Projekt unter Beteiligung von Budimex. Das größte polnische Bauunternehmen arbeitet auch an Innovationen in den Bereichen: Asphaltherstellung, Verkehrssicherheitsmanagement: Safeway oder die Erhöhung der Funktionalität von BIM im Bereich der Überwachung des Energieverbrauchs, dem sogenannten BIMERR.  

Die neue Technologie soll für den Energiesektor, insbesondere für Heiz- und Blockheizkraftwerke, aber auch für Industrieanlagen wie Zuckerfabriken und Chemiefabriken eingesetzt werden.

Warum SeNeX

Die ineffiziente Verbrennung von Brennstoffen in Kesseln führt zu erhöhten Emissionen von Schadstoffen in die Atmosphäre, wie z. B. Kohlenoxide, Stickoxide, Schwefeloxide, Schwermetalle und Staub. Diese Substanzen wirken sich sowohl auf die Umwelt als auch auf die menschliche Gesundheit negativ aus. Durch die Einführung der SeNeX-Technologie werden die Schadstoffemissionen reduziert.

Am 25. November 2015 haben das Europäische Parlament und der Europarat die Richtlinie 2015/2193 zur Begrenzung von Schadstoffemissionen in die Luft aus der Verbrennung von m.in Steinkohle in mittelgroßen Feuerungsanlagen (MCP) erlassen. Die neuen Emissionsnormen von MCPs mit einer Leistung von bis zu 50 MW sind ab dem 01.01.2025 zu erfüllen.

Die Lösung des Problems der Reduzierung von Schadstoffemissionen ist daher sowohl aus ökologischen als auch aus ökonomischen Gründen wichtig. Die Nichteinhaltung der Emissionsgrenzwerte führt zumindest zu Geldstrafen oder einer Anordnung zur Abschaltung des Heizkessels. Dies kann zu einer Verringerung der Produktionskapazität von Anlagen führen,
mit allen Konsequenzen, die sich daraus ergeben.

Innovationen für die thermische Energiewirtschaft

Bei dem Projekt werden patentierte Lanzen verwendet, die im Kessel montiert sind. Dadurch wird es möglich sein, die Injektion von Reaktanten zur Reduzierung von Schwefeldioxid (SO2) und Stickstoffmonoxid (NOx) präzise zu steuern – im entsprechenden Temperaturbereich im Kessel und unabhängig von seiner Belastung. Die Anordnung und Position der Lanzen wird durch einen entsprechenden Algorithmus gesteuert. Industrieforschung
Und die Entwicklungsprojekte, die von den Konsortialpartnern durchgeführt werden, befassen sich mit dem Modell und dem Betrieb des ausgewählten Kessels und dienen dazu, den optimalen Ort für die Installation der Lanzen anzugeben. Es werden die Parameter ihres Betriebs bestimmt, und es wird ein Algorithmus erstellt, um die Position der Lanzen und die Dosierung der Reduktionsmittel zu steuern.


Im Rahmen von SeNex wurde eine spezielle Anlage entworfen, die Methode ihrer Umsetzung und die Methode der Integration in die Infrastruktur des Heizwerks. Das Projekt endet mit der Erprobung, der Wirksamkeitsbewertung und der technischen und wirtschaftlichen Analyse der vorgeschlagenen Lösung.

 

Das Projekt wird vom Nationalen Zentrum für Forschung und Entwicklung im Rahmen der Maßnahme 4.1 des operationellen Programms „Intelligentes Wachstum“ 2014-2020 kofinanziert. Die ersten Arbeiten an der SeNeX-Technologie begannen im Mai 2019 und sollen im Februar 2022 abgeschlossen sein.

Wert des Projekts: 6.615.724,04 PLN

Kofinanzierung: 4.646.517,70 PLN

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20190826 Budimex Pracuje Nad Innowacyjna Technologia Dla Branzy Energetycznej