19.06.2023

Budimex auf dem Polnischen Infrastrukturkongress

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Budimex war der Hauptpartner des diesjährigen Polnischen Infrastrukturkongresses, der am 15. Juni in Warschau stattfand. Eines der Hauptthemen der Diskussion war die Frage der unzuverlässigen Angebote, die bei öffentlichen Ausschreibungen abgegeben wurden. Artur Popko, Präsident von Budime, bezog sich auf diesen M.in. 

Für die Baubranche ist es sehr wichtig, dass die öffentlichen Auftraggeber unzuverlässige Angebote und Auftragnehmer ohne wirkliches Potenzial  in Polen überprüfen.  Dies ist eine Maßnahme im Interesse der getätigten Investitionen, insbesondere in der aktuellen Periode. Viele Unternehmen geben Angebote ab, die 60 bis 70 Prozent der Kostenschätzungen ausmachen“, sagte Artur Popko während der Eröffnungsdebatte. Die Bauunternehmen in Polen haben ihr Potenzial erheblich erhöht. Jährlich sind sie in der Lage, Investitionen im Wert von 30 Mrd. PLN durchzuführen. Es lohnt sich, dieses Potenzial von öffentlichen Auftraggebern zu 100 Prozent zu nutzen. Dies gilt insbesondere für das Tempo der Vertragsunterzeichnungen“, fügte er hinzu. 

Budimex wies auch auf die Verbindungen der Bauunternehmer mit dem polnischen Markt hin.

Wir sind, wie viele andere polnische Unternehmen, eine verantwortungsbewusste Organisation. Wir investieren in junge Menschen, in Ausrüstung und in Kompetenzen“, fügte er hinzu.

Maciej Olek – Mitglied des Vorstands von Budimex – wies auch auf das Problem der Stabilität der Finanzierung von Eisenbahninvestitionen hin.

Als Branche brauchen wir eine stabile Finanzierung. Seit Jahren ist der Investmentmarkt für Eisenbahnen sinusförmig. Dies wirkt sich negativ auf die Baubranche, die Investitionen in Baumaschinen, aber auch auf die Bildung aus. Junge Menschen werden ihre Zeit nicht in das Erlernen von Eisenbahnberufen investieren wollen, wenn dieser Markt so volatil ist.  Budimex hat mehr als 200 Mio. PLN in moderne Ausrüstung investiert, um die Eisenbahninfrastruktur zu modernisieren. Dadurch können wir schneller und effizienter arbeiten. Die gesamte Eisenbahnindustrie hat ihre Kapazitäten deutlich erhöht – nur die zehn größten Unternehmen verarbeiten derzeit 30 Mrd. PLN pro Jahr. 

Er wurde auch zu den jüngsten Eigentümerwechseln auf dem Markt der Bauunternehmer befragt. 

Wir haben keinen Zweifel daran, dass die polnischen Eisenbahngesellschaften in der Lage sein werden, die Investitionspläne sowohl der PKP PLK als auch der CPK umzusetzen. Wenn sich der Markt für Eisenbahninvestitionen entwickelt, wird es sowohl für private Auftragnehmer als auch für staatliche Unternehmen Raum geben – fügte Maciej Olek hinzu.

Der Polnische Infrastrukturkongress ist die größte zentrale Debatte über die Straßen- und Schieneninfrastruktur. Über 200 Personen aus der Branche aus ganz Polen nahmen daran teil.