13.06.2017

Litewski-Platz in Lublin für Einwohner

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Am 14. Juni 2016 wird der Bürgermeister von Lublin, Krzysztof Żuk, den Plac Litewski übergeben, der von der Budimex SA modernisiert und erweitert wurde. Die Hauptattraktion des Platzes wird der multimediale Brunnenpark sein, der in den frühen 70er Jahren des letzten Jahrhunderts in das Denkmalregister eingetragen wurde.

Die morgige symbolische Eröffnung des Litewski-Platzes wird mit zwei abendlichen Multimedia-Shows kombiniert, die speziell für das Jubiläum des 700. Jahrestages der Verleihung der Rechte der Stadt Lublin vorbereitet wurden.

Der Litewski-Platz nimmt etwa 35 Tausend m.kw ein. Die Grundannahme der Revitalisierung war die Beseitigung des Fahrzeugverkehrs auf der Hauptverkehrsstraße der Stadt. Die räumliche Gliederung des Platzes wurde beibehalten, der über zwei Gartenbereiche und einen offenen Erholungsmittelteil mit einem Brunnen verfügt. Im zentralen Teil des Platzes, an der Stelle des alten Brunnens, wurde ein interaktiver Komplex von Wassergeräten mit der Möglichkeit geschaffen, Multimedia-Shows zu organisieren. In der Achse der Krakowskier Przedmieście-Promenade wurden sieben lineare Brunnen mit einem spiralförmigen Brunnen gebaut. Der Hauptteil des Platzes wurde mit Platten und Granitwürfeln gepflastert. Auch die Gestaltung der Grünflächen hat sich durch neue Grüninseln verändert.

Im Rahmen der Investition ersetzte Budimex auch alle Installationen, baute einen Zaun für die Wetterstation, revitalisierte die Flächen in der Nähe des Litewski-Platzes – des Krąpieca-Platzes und des Tschechowicz-Platzes und verlegte das Denkmal für den unbekannten Soldaten an einen neuen Standort.

Die Arbeiten wurden ab April 2016 durchgeführt. Der Nettowert des Auftrags betrug über 42 Mio. PLN.

Die archäologischen Arbeiten, die die Bauarbeiten begleiten, ermöglichten es, viele Relikte der Vergangenheit zu entdecken, die zum Teil mit der Entwicklung der Stadt verbunden sind, aber auch viel vor ihrer Entstehung. Es wurden Reste verschiedener Wohn- und Wirtschaftsgebäude aus dem Mittelalter gefunden und viele Spuren handwerklicher Arbeit festgestellt. Archäologen haben auch Relikte alter Straßen freigelegt, und Beispiele für die verwendeten Oberflächen sind im sogenannten „Zeitfenster“ zu sehen – einer unterirdischen Kammer, die mit einer Glasscheibe bedeckt ist und sich an der Stelle befand, an der historische Straßen entdeckt wurden.