21.11.2013

Sonderpreis für die Brücke in Kwidzyn

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Bei der fünften Ausgabe des Wettbewerbs für die Maksymilian-Wolff-Brücke wurde die von Budimex gebaute Brücke über die Weichsel in Kwidzyn mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Die feierliche Übergabe der Statuetten fand im Rahmen der Breslauer Brückentage am 21. November dieses Jahres statt.

Die Jury des Wettbewerbs – die bedeutendsten Professoren aus der Brückenbranche – würdigte die Einzigartigkeit und Innovation der Brücke in Kwidzyn. Der Bau einer Extradosed-Brücke dieser Größenordnung ist ein Pionierprojekt auf europäischer und sogar globaler Ebene. Bisher wurden solche Bauwerke mit vergleichbarer Spannweite in Japan (zwei) und der Schweiz (eins) gebaut.

Die extradosierte Brücke kombiniert die Idee einer Schrägseilbrücke und einer vorgespannten Balkenbrücke. Ein Teil der Spannseile wird außerhalb des Trägerquerschnitts verlegt. Die Spannweiten bei dieser Art von Strukturen reichen von 100 bis 200 Metern. Bei der Überquerung in Kwidzyn liegen die Spannweiten zwischen 130 und 204 m.

Veranstalter des Wettbewerbs ist die Zeitschrift „Mosty“. Das Ziel dieses Projekts ist es, das polnische technische Denken zu fördern und die innovativsten Brückenprojekte zu zeigen.

Die Preise des Wettbewerbs werden in vier Kategorien für Projekte vergeben, die im Jahr der Preisverleihung oder im Vorjahr abgeschlossen wurden:

  • Entwurf einer großen Straßen- oder Eisenbahnbrücke (Spannweite 50 m);
  • Entwurf einer Straßen- oder Eisenbahnbrücke (Spannweite über 50 m);
  • ein Projekt für eine Fußgängerbrücke;
  • Sanierung der Tragstruktur des bereits bestehenden Ingenieurbauwerks.